Klosterkonzerte Frankfurt • Mille Fiori

25.04.
2021
17:00
Uhr
Frankfurt/M • Karmeliterkloster

Marie-Sophie Pollak | Klosterkonzert 25.04.2021 | Frankfurt© Shirley Suarez


MILLE FIORI


Marie-Sophie Pollak -Sopran


Mayumi Hirasaki und Johannes Heim (Violine), Yuko Hara (Viola), Georges Barthel (Traversflöte), Flóra Fábri (Cembalo), Rüdiger Kurz (Violone)


Johann Sebastian Bach (1685-1750)
„Non sa che sia dolore“ (BWV 209), Concerto Quadruplo (BWV1050a, Frühfassung Brandenburgisches Konzert Nr.5)


Johann Christoph Pez (1664-1716)
„Se piaga un bel viso“ Cantata a Soprano Solo con Flute traversière, „Mentre fra mille fiori“ Cantata a Canto solo con une Flute Alemande, Sonata à 4 in G&B


Dieses Konzertprojekt erzählt von Widmungen, der Hoffnung und Ungewissheiten.


Die kleine Solo-Kantate „Non sa che sia dolore“ (BWV 209) ist eine Widmungskomposition. Wahrscheinlich für einen in seine Heimatstadt Ansbach zurückkehrenden Akademiker, der sich als Student in Leipzig aufhielt und zeugt vor allem von Bachs Begeisterung für den italienischen Gusto. Bis heute eher unbekannt ist Bachs Zeitgenosse Johann Christoph Pez, dessen Tätigkeit sich über München, Stuttgart, Lüttich und Bonn erstreckt. Auch von Pez sind italienische Solo-Kantaten zu hören, die in diesem Zusammenhang erklingen werden: „Se piaga un bel viso“ sowie „Mentre fra mille fiori“. Interessant ist nebenbei, daß Bach die Werke von Pez durchaus kannte und für sein Notenarchiv kopierte. Dies mag seinen Grund darin haben, daß Pez im Gegensatz zu Bach einen längeren Aufenthalt in Italien machte und sein musikalisches Können u.a. in Rom erweiterte. Damals war es zudem üblich, das Material früherer Kompositionen in eigenen Werken weiter zu verarbeiten und weiterzuentwickeln. Dies ist auch in Bachs Concerto Quadruplo (BWV1050a) zu erleben, welches eine frühe Fassung des Brandenburgischen Konzertes Nr. 5 ist. Hier hat Bach sein eigenes Werk später neu aufgearbeitet und dem Kurfürsten von Brandenburg gewidmet. 


Hinweise


Aufgrund der ungewissen Lage durch die Corona-Pandemie können die Konzerte je nach Auflagen in unterschiedlichen Formaten stattfinden. Um den notwendigen Mindestabstand zu gewährleisten kann das Sitzplatzkontingent eingeschränkt sein. In diesem Fall wird das Konzert auf 60 Minuten gekürzt und ohne Pause jeweils um 15 und 17 Uhr stattfinden. Auch die Sicht auf die Aufführungsfläche ist dann teilweise eingeschränkt. Mit dem Erwerb von Live-Tickets erklären Sie sich mit den erforderlichen Maßnahmen in Zusammenhang mit den aktuellen Veordnungen einverstanden: Hygiene und Verordnungen. Alle Konzerte werden auch live im Internet gestreamt und sind auch später auf der Seite www.Kultur-Wert.de abrufbar. Sollte kein Publikum zugelassen sein, werden die Live-Tickets automatisch zu Video-Tickets umgewandelt und Sie erhalten den Link zur Internetseite ca. eine Stunde vor Konzertbeginn.


Programm- und Besetzungsänderungen sind vorbehalten


Klosterkonzerte 2020
Karmeliterkloster / Institut für Stadtgeschichte,
Münzgasse 9, 60311 Frankfurt


Tickets: ab 16,- €, Keine Abendkasse


Eine Veranstaltung der Agentur ALLEGRA
Mit freundlicher Unterstützung des Insituts für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, dem Musikforum Mannheim e.V. und dem Verein Kleine Kammermusik e.V.


Kulturmut 2021


Dank des Engagements von 83 Unterstützer*innen und der Auszeichnung durch Aventis Foundation und Kulturfonds Frankfurt RheinMain ist es gelungen, dass auch 2021 fünf Konzerte in der wunderbaren Atmosphäre des Karmeliterklosters Frankfurt veranstaltet werden können. Je nach aktueller Lage finden die Konzerte online, hybrid oder mit Publikum statt. Über alle kommenden Termine informieren wir Sie über unseren Newsletter.


Hier finden weitere Details zum Crowdfunding und die Videobotschaften von Dorothee Oberlinger | Michael Schneider | Gunar Letzbor