© Uwe Dettmar

Die Konzertreihe "Klosterkonzerte" erfreut sich seit 1998 einer stetig wachsenden Besucherzahl. Der historische Kreuzgang und das Refektorium bieten dem Zuhörer eine malerische Kulisse. Das mittelalterliche Karmeliterkloster, in dem heute das Institut für Stadtgeschichte residiert, liegt mitten im alten Stadtkern der europäischen Finanzmetropole. Es handelt sich um die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage in der Stadt, deren Ursprünge bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück reichen. Mit den Wandmalereien von Jörg Ratgeb aus dem 16. Jahrhundert schafft sie eine einzigartige Atmosphäre zur Musik auf historischen Instrumenten.

Abonnements und Karten für die kommende Saison sind ab Dezember erhältlich. Gutscheine jederzeit unter Tel. 0621 / 8321270 oder hier:

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Livestream | Klosterkonzerte 2021 | Frankfurt  Osterspecial

Klosterkonzerte 2021 - Livestream

Fünf Live-Stream-Konzerte jeweils sonntags um 17 Uhr anschauen und 20% sparen.
25.04. - 16.05. - 27.06. - 11.07. - 3.10.2021

In der wunderbaren Atmosphäre des Karmeliterklosters Frankfurt veranstaltet die Agentur ALLEGRA 2021 fünf Konzerte als Livestream und mit Publikum wenn es möglich ist.

Am Sonntag den 25. April startet die neue Saison der Klosterkonzerte mit Musik des 15. und 16 Jahrhunderts. Patrick Sepec, Friederike Däublin und Rüdiger Kurz (Viola da Gamba) treten in polyphonen Diskurs mit der wunderbar klaren Stimme von Stefan Steinemann (Altus). Die Kompositionen erzählen vom Abschied der Liebe, von der Heimat, und den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft.

Eine moderne Tuchfühlung mit Bach, Vivaldi, Händel verspricht der Auftritt des Ensembles "Spark" am Sonntag den 16. Mai. Das Quintett zählt seit über einer Dekade zur Spitze der jungen, kreativen Kammermusikszene und wurde mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. In ihrem neusten Programm "Be Baroque" nähert sich das abenteuerlustige Quintett einer vergangenen Epoche mit einer frischen Perspektive, gewagten Neuausrichtungen und wilder Experimentierfreude.

Am Sonntag den 27. Juni präsentiert das Ensemble "Amüsant" des Traversflötisten Lorenzo Gabriele Werke von Rameau, Bach, Telemann, Couperin, Händel einmal anders. Nach dem wichtigsten Vorbild der "Pièces de Clavecin en Concerts" von Jean-Philippe Rameau, bei denen Stücke für Cembalo allein von Violine, Flöte und Gambe „begleitet“ werden, hat das Ensemble weitere Werke von barocken Tonkünstlern auf dieselbe Weise arrangiert und lässt diese orchestral, klangvoll aufblühen.

Unter dem Titel "Seele, lerne dich erkennen" hat die Sopranistin Kateryna Kasper und ihr Ensemble "Théâtre sans Rideau" am Sonntag den 11. Juli Werke von G.P. Telemann und G.F. Händel im Gepäck. Im Mittelpunkt des Programms steht die gleichnamige Kammerkantate von Telemann, die zeigt in welche wahnvollen Höhen und irrigen Abgründe die menschliche Unvollkommenheit führen kann.

Zum Abschluss der Saison sind Dorothee Oberlinger (Blockflöte) und Olga Watts (Cembalo) am Sonntag den 3. Oktober zu Gast im Refektorium des Karmeliterklosters. Preisgekrönt mit den wichtigsten internationalen Musikpreisen wie dem Opus Klassik (2020, Instrumentalistin des Jahres) Echo Klassik, dem Diapason d´Or, dem ICMA Award oder dem Telemannpreis der Stadt Magdeburg, den sie im Jahr 2020 als erste Frau erhielt, wird sie sich gemeinsam mit Olga Watts und den Konzertbesuchern auf eine Grand Tour durch die großen Musikzentren der Barockzeit begeben. Die Reise führt nach Venedig, Rom, Paris, Leipzig und London mit Musik von u.a. von J.S. Bach, Corelli, Monteverdi, Froberger und Bassano.

Livestream-Abo: 60,00 Euro (5 Konzerte ansehen und 20% sparen)
Video-Tickets ab 15,00 Euro

Termine:

25.04.2021 ADIEU MES AMOURS
16.05.2021 SPARK
27.06.2021 AMÜSANT
11.07.2021 THÉÂTRE SANS RIDEAU
03.10.2021 OBERLINGER & WATTS

Hier finden weitere Details zum Crowdfunding und die Videobotschaften von

Dorothee Oberlinger | Michael Schneider | Gunar Letzbor

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Guter Klostergeist

Frankfurt Konzertreihe dank Crowdfunding

„Help!“ ist das Motto der Stunde. Als Gast der Frank fur ter Klos ter kon zer te hat das Ensemble Spark gezeigt, dass gute Musik durch alle Epochen geht. Die fünf Musi ker hatten sich 2007 zur „Klassik-Band“ Spark zusammen geschlossen, um Meisterwerke der Musikgeschichte so zu vermitteln, dass sie zünden wie Rockmusik. Ohne Elektronik, ohne Showeffekte. Nur mit Block flöten, Geige, Cello und Klavier. Vier Jahre später wurden sie mit dem Preis Echo Klassik ausgezeichnet.
Bei ihrem Konzert im Karmeliterkloster begeisterten sie trotz erschwerter Bedingungen: Indem das Publikum ausgeschlossen blieb, fehlten nicht nur die „Dämpfer“ gegen die Überakustik im Refektorium. Denn noch war Spark im Livestream zu hören, mit Bachs Bearbeitung eines Konzerts von Vivaldi für vier Violinen und Cello (RV 580) als Konzert in a-Moll BWV 1065 für vier Cembali, wieder um bearbeitet für die Besetzung von Spark, dazu mit Werken des Stuttgarters Sebastian Bartmann bishin zu „Beatles go Baroque“ mit dem Titel „Help“.
Womög lich auch mit der programmatischen Absicht, der von Corona-Maßnahmen gebeulten Musik zu helfen: Auch die Konzertagentur Allegra, die nicht nur etablierte Ensembles wie Spark einlädt, sondern ganz besonders jungen, noch unbekannten Künstlern Bühnenerfahrung ermöglicht, bangt um ihre Existenz. Derzeit haben sich über die Crowdfunding-Plattform „kulturmut“ noch
genügend Unterstützer zusammengefunden, um wenigstens diese Konzertsaison zu ermöglichen. Und während Konzertveranstalter Thomas Rainer beim Auftakt noch im Chat den Livestream kommentierte, kehren die Konzerte jetzt zumindest teilweise zur Präsenz zurück. Es soll von Ende Juni an immer je zwei einstündige Live-Konzerte im Kloster geben und dazu einen parallelen Stream. ter. (FAZ 17.06.2021)

Pressemeldungen und O-töne der Besucher

O-ton unserer Besucher:
"... Die Konzerte sind wirklich außergewöhnlich schön und ein Edelstein in meiner 'Kultursammlung'..." G.J. (Frankfurt/M)

Presseauszüge:
"...Dieser ruhige Innenhof mitten im Zentrum gehört zu den schönsten Orten der Stadt. Beim ersten Konzert verstärkten die beiden Blockflöten-Interpreten Dorothee Oberlinger und Lorenzo Cavasanti diesen Eindruck noch mit anmutigem und warmem Klang..." (Neue Presse)

Barocke Schmuckarbeit - Emma Kirkby, John Holloway und Lars Ulrik Mortensen im Karmeliterkloster
Drei Stars der Barockmusik-Szene als Ensemble, "das man in dieser Kombination selten wieder hören wird", wie Thomas Rainer zur Begrüßung sagte: Das war der Sonderkonzert -Bonbon zum Jubiläum der von ihm vor zehn Jahren gegründeten Kultur-Agentur ALLEGRA in der Reihe der Frankfurter "Klosterkonzerte"... (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.06.2005)

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Im Auftrag des Instituts für Stadtgeschichte veranstaltet die Agentur ALLEGRA seit 1998 die Konzertreihe "Klosterkonzerte". Veranstaltungsort ist die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage der Stadt Frankfurt/M, deren Ursprünge bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück reichen. Nach den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen findet die Veranstaltungsreihe seit 2009 wieder im historischen Kreuzgang mit den Wandmalerein von Jörg Ratgeb aus dem 16. Jahrhundert statt. Die fünf Konzerte auf historischen Instrumenten beginnen jeweils Sonntags um 17 Uhr. Es spielen renommierte Künstler und Ensembles der Historischen Interpretationspraxis.