TemPest 2010

TemPest - Ein Theater-Konzert weit nah bei William Shakespeare "Der Sturm"
Libretto von Gian Gianotti für die Nach-Realisierung der Semi-Oper von Matthew Locke (1621-1677)

Uraufführung: 8. Mai 2010 • 19:30 Uhr • Theater Winterthur

Mitwirkende

Zürcher Barockorchester (20 MusikerInnen, Leitung Matthias Weilenmann)
Barbara Böhi (Sopran), Akira Tachikawa (Altus), Raphaël Favre (Tenor), Martin Hensel (Bass-Bariton), Norbert Kentrup (Schauspieler ), Anja Tobler (Schauspielerin), Bernd Niedecken, Tänzer

Martin Derungs (Komposition), Saskia Bladt (Komposition), Gian Gianotti (Inszenierung), Katrin Sauter (Mitarbeit Regie), Rolf Derrer (Licht & Szenografie), Barbara Wirz (Bekleidung) Stephan Keller (Technische Leitung), Eduardo Santana (Bild)

Ausstattung: Gian Gianotti / Theater Winterthur
Produktionsleitung: Thomas Rainer, Agentur ALLEGRA
Gesamtleitung: Matthias Weilenmann 

 

Eine Produktion von „scala mobile" in Kooperation mit dem Theater Winterthur und dem Internationalen Shakespeare Globe Zentrum e.V. Berlin



Downloads zu TemPest 2010: 
Flyer (pdf 292Kb) | Pressemitteilung (pdf 264 Kb) | Programmheft (pdf 3,3 Mb) 
Texte von Saskia Bladt und Katrin Sauter zu TemPest (pdf 823 Kb)

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Video

Videotrailer über das Projekt. Die Liveszenen wurden bei der Aufführung am 9. Mai 2010 im Theater Winterthur aufgezeichnet.

Zur Musikfassung von Matthew Locke und zur Neuedition 2010
„The Tempest", komponiert um 1670, gehört zu den wichtigsten Semi-Operas in England. Basierend auf der Theatervorlage von William Shakespeare entstand in der Mitte des 17. Jahrhunderts ein neu zusammengestelltes Libretto, das Basis des Werkes von Matthew Locke und anderen wurde. Matthew Locke, Hofkomponist und Lehrer von Purcell, schrieb den größten Teil der Musik und lud verschiedene Komponisten ein, sich am Werk zu beteiligen: John Banister, Pelham Humfrey, Pietro Reggio, John Hart, Giovanni Battista Draghi. So entstand wie oft in der Zeit ein facettenreiches Gemeinschaftswerk. Ein weiteres Merkmal vieler Semioperas bestand in der Verbindung von gesprochenem Text mit Musik, Gesang und Tanz. Dieses Zusammenspiel der Sparten wurde für die Neuedition 2010 beibehalten.

Pressemeldungen

Der Landbote, 10.05.2010

...Das musikalische Fundament legte das Zürcher Barockorchester unter der Leitung von Matthias Weilenmann. Der Klangkörper, welcher sich eigentlich der Alten Musik verschrieben hat, bewies seine Qualität im Umgang mit den neu komponierten musikalischen Interventionen von Martin Derungs und den Klangwelten von Saskia Bladt.
Ein superbes Vokalensemble liess mit den barocken Originalkompositionen prächtige Klanginseln im Strom von Saskia Bladts Tonwelt entstehen...
...so dürfte sich Gian Gianotti mit seinem Abschiedsgeschenk ans Winterthurer Publikum ein bleibendes Andenken geschaffen haben...


Schweizer Musikzeitung, Juni 2010

...Norbert Kentrup ist ein sprachgewaltiger Prospero, Anja Tobler, mit einem Violoncello ausgestattet, weiss das poetische, ja magische Naturell der Miranda eindrücklich auszuspielen...
Dazu kommt ein Tänzer, Calipan, der die Liebesgefühle Mirandas erregt. Bernd Niedecken verbindet Barocktanz und moderne Gestik mühelos und bewegt sich sehr musikalisch...
Die Musikerinnen und Musiker des Zürcher Barockorchesters, die selber auf der Bühne agieren und sich immer mal wieder neu positionieren, spielen unter der Leitung von Matthias Weilenmann mit Hingabe...
Rolf Derrer hat für Tempest eine durchgehende Licht- und Videoinstallation geschaffen...Dieses stimmige, kreativ auf die Szenerie bezogenen „Lichtspiel" setzt der gesamten Produktion die Krone auf...

TemPest 2013



TemPest - Ein Theater-Konzert weit nah bei William Shakespeare "Der Sturm"
Mit neuen Texten von Gian Gianotti

Libretto, szenische Einrichtung und Sprecher: Gian Gianotti

Künstlerische Leitung: Matthias Weilenmann

Katharina Lugmayr, Blockflöte
Matthias Weilenmann, Blockflöte
Pacific Quartet Vienna:
Yuta Takase, Violine
Eszter Major, Violine
Chin-Ting Huang, Viola
Sarah Weilenmann, Violoncello
Martin Derungs, Cembalo und Orgel

Musik von Matthew Locke „The Tempest" (1673), Henry Purcell "King Arthur" (1691), Franz Schubert (1826), Martin Derungs (2013)

Uraufführung: 6. Juli 2013 • 20:00 Uhr

Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich
Weitere Vorstellungen: 7.7.13 11:30 Uhr, 7.7.13 20:00 Uhr

Nach der Theaterfassung von 2010 mit Musik, Schauspiel, Tanz und Lichtinszenierung im Theater Winterthur, kommt jetzt vom 6.-7. Juli 2013 eine neue Konzertfassung ins Zentrum Karl der Große in Zürich.

Libretto, szenische Einrichtung und Sprecher: Gian Gianotti

Künstlerische Leitung: Matthias Weilenmann

Es spielen Katharina Lugmayr, Matthias Weilenmann (Blockflöte), das Pacific Quartet Vienna mit Yuta Takase (Violine), Eszter Major (Violine), Chin-Ting Huang (Viola), Sarah Weilenmann (Violoncello) und Martin Derungs (Cembalo).

Im Zentrum stehen die Bühnenmusik von Matthew Locke („Tempest", 1667) und Henry Purcell („King Arthur", 1691) sowie Teile aus dem Streichquartett "Der Tod und das Mädchen" von Franz Schubert (1826/31). Als Uraufführung erklingen die "TemPest Fragmente" von Martin Derungs (*1943).

Das musikalische Konzept definiert die Grundenergien in Bezug auf das Thema „Tempest" in enger Anlehnung an W. Shakespeare. Es geht um die Fragen nach der Endlichkeit des Seins, dem Suchen nach Loslassen in der Gewissheit einer freien, offenen Zukunft und mit dem Libretto von G. Gianotti natürlich um den seelischen Konflikt zwischen Vater und Tochter im Moment der Ablösung (Prospero und Miranda).

 

Eine Produktion von „scala mobile"

 


Inhalt   
Der alleinerziehende Vater Prospero mit seiner Tochter Miranda sind auf unbestimmte Zeit auf einer Insel verbannt. Für alle Fälle erzieht er sie in seinem Sinne und bereitet sie vor auf Lebensfähigkeit und Lebenshaltung. Seine Magie im Umgang mit dem Leben eröffnet ihm und ihr eine weitere Zukunft. Was sie ihnen bringen wird, zeigt sich erst - bereit sein ist schon etwas. Neue Textfassung von Gian Gianotti auf der Basis von William Shakespeare  Tempest.

Zur Musik  
Matthew Locke  Tempest  - kurze und radikale Formulierungen seelischer Zustände - definiert im musikalischen Konzept die Grundenergien in Bezug auf das Thema. Der Variationensatz von Franz Schubert  Der Tod und das Mädchen  stellt Fragen nach der Endlichkeit des Seins. Purcells  Chaconne sucht die unendliche Transzendenz, während die  TemPest-Fragmente  von Martin Derungs die menschlichen Konflikte neu beleuchten.

Kompositionen
Matthew Locke  Tempest  (Instrumentalmusik, 1667)
Henry Purcell  King Arthur  (Chaconne, 1691)
Franz Schubert  Der Tod und das Mädchen  (Streichquartett, Andante con moto, 1826/31)
Martin Derungs  TemPest Fragmente  (UA 2013)


Downloads zu TemPest 2013: Flyer (pdf 800Kb)

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